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Seit mehreren Jahren schon bietet der BFL IT INDEX verschiedene kostenlose Online-Tools, mit denen Unternehmen den aktuellen Zeitwert ihres IT-Bestands ermitteln können. Mittlerweile orientieren sich auch viele Reseller an den durchschnittlichen Preisen des BFL IT INDEX, wie aktuelle Artikel der Fachzeitschriften PC WELT und ChannelPartner zeigen:
Wiederverkäufer nutzen BFL IT INDEX
von Hans-Christian Dirscherl
veröffentlicht am 16.09.2008 auf http://www.pcwelt.de/180387
Die BFL bietet auf der Basis ihres BFL IT INDEX verschiedene kostenlose Online-Tools wie den "IT INDEX Preis Kalkulator" oder "Portfolio Direkt" an, mit denen Unternehmen bis zu einem gewissen Grad den aktuellen Zeitwert ihrer EDV-Ausstattung ermitteln können. Diese Tools sind mittlerweile auch für Wiederverkäufer interessant geworden. Mittlerweile orientieren sich auch viele Wiederverkäufer und Remarketing-Spezialisten an den durchschnittlichen Marktpreisen des BFL IT INDEX, wie Christian Hammamy, Leiter und Mitbegründer des IT INDEX innerhalb der BFL Leasing GmbH betont: „Die langjährige Kontinuität der 'IT Schwacke-Liste' am Markt schafft vor allem im Projektgeschäft für den Verkäufer und den Endkunden mehr Transparenz und Planungssicherheit im Handel mit gebrauchter IT.“
Die Firma Ergotrade aus Hallbergmoos geht noch einen Schritt weiter und nutzt den BFL IT INDEX als Preisindikator für Abrechnungsmodelle bei gebrauchter IT Hardware. Das Erlösmodell von Ergotrade sieht folgendermaßen aus:
Der Kunde fragt ein konkretes IT-Austauschprojekt bei Ergotrade an beziehungsweise schließt einen Rahmenvertrag für die Vermarktung seiner kompletten IT (projektunabhängig). Der Kunde bekommt daraufhin einen Preis-Forecast über den BFL IT INDEX. Ergotrade erbringt zudem End-of-Life Dienstleistungen wie den Abbau der EDV-Ausstattung vor Ort, die De-Installation der Software, Rückführung, Datenlöschung, Auditerstellung und gegebenenfalls die Entsorgung nicht mehr verwendbarer Hardware, beziehungsweise deren Verkauf an Mitarbeiter oder die kostenlose Weitergabe von Alt-Materialen an Spendenaktionen. Diese Dienstleistungen können auf Kundenwunsch hin auch mit dem Aufbau der Neugeräte vor Ort verbunden werden. Monatlich oder zum Projektende werden die erzielten Erlöse offen gelegt und dem Kunden wird sein Anteil mitgeteilt. Das prozentuale Teilungsverhältnis wird im Voraus festgelegt. Diese Verkaufsdokumentationen sind Grundlage für die Abrechnung. Die Dokumentation wird auf Seriennummernbasis erstellt und kann sämtliche vom Kunden gewünschten Details enthalten.
Ergotrade vermarktet die für den Wiedereinsatz vorbereiteten und zum Verkauf geeigneten Geräte nach dem "best price concept", demnach werden keine "gemischten Lots" an Broker weitergereicht, sondern über die spezialisierten Vertriebsabteilungen die Geräte in die jeweils am besten geeigneten Kanäle und Märkte verkauft. Zum Beispiel werden Geräte, die jünger als drei Jahre sind, überwiegend in Deutschland über Endkundenvertrieb und Online-Marktportale abgewickelt, während drei bis vier Jahre alte Geräte überwiegend in Ladengeschäfte und an Händler in Deutschland und dem EU-Ausland gehen. Geräte, die älter als fünf Jahre sind, werden in Containern nach Afrika und in den nahen Osten exportiert, wie Maximilian Winter, Vorstand der Ergotrade AG, erläutert.
Das sog. "best price concept" beruht auf dem Erlösteilungsprinzip. Kunden, die gebrauchte IT-Hardware austauschen möchte, werden mit einem Anteil am tatsächlich erzielten Erlös beteiligt. Somit entfallen Risikoabschläge und lästige Nachverhandlungen bei technischen und/oder optischen Mängeln der Geräte. Ergotrade berichtet dem Kunden regelmäßig anhand von Reports die erzielten Erlöse, welche als Abrechnungsgrundlage dienen. In der Regel gibt es seitens der Kunden die Anforderung, vor Projektbeginn eine Abschätzung zu erhalten, welche Erlöse für die auszutauschende IT Hardware erzielt werden können. „Hierfür haben die Kunden die Möglichkeit, sich beim BFL IT INDEX über aktuelle Marktpreise zu informieren“, sagt Winter. „Für größere Portfolien und bei genauerem Abschätzungsbedarf können die Kunden auf das Produkt 'Portfolio Direkt' von BFL IT INDEX zurückgreifen“ (eine ausführliche Vorstellung von Portfolio Direkt finden Sie hier).
Hintergrund: Der BFL IT INDEX informiert monatlich über die aktuellen Marktpreise für gebrauchte und neue IT-Hardware. Jeder Interessierte kann somit sowohl den gegenwärtigen als auch den künftigen Restwert seiner EDV selbst ermitteln (eine kostenpflichtige individuelle Wertermittlung des gesamten EDV-Bestandes eines Unternehmens durch die BFL ist ebenfalls möglich. Der Preis der Bestandsbewertung orientiert sich in diesem Fall an der Anzahl der Geräte). Privatanwender können diese online zur Verfügung gestellten Wertermittlungstools zwar auch kostenlos nutzen, deren Aussagekraft ist jedoch für diese Zielgruppe etwas eingeschränkt, weil wesentliche Kostenmerkmale wie beispielsweise die Grafik- und Soundkarte, eventuell vorhandene TV-Tuner und Kartenlesegeräte sowie spezielle Schnittstellen wie HDMI oder Firewire nicht erfasst werden.
Erlösteilung als neues Abrechnungsmodell
von Christian Töpfer
veröffentlicht am 17.09.2008 auf www.channelpartner.de/266186
Durch die ständigen Neuentwicklungen werden die Halbwertszeiten der Produkte in der IT-Branche immer kürzer. Dies zwingt viele Unternehmen dazu, den Bestand an IT-Produkten in sehr kurzen Abständen durch aktuellere Geräte zu ersetzen.
Firmen, die vor dem Austausch den Wert ihrer Geräte abschätzen wollen, greifen oft zum Tool "Portfolio Direkt" der BFL Leasing GmbH. Als Teil des "BFL IT INDEX" (auch "Schwacke-Liste der IT" genannt) bewerten Spezialisten von BFL dabei den ungefähren Marktwert des zu ersetzenden IT-Portfolios.
Die Firma ergoTrade AG geht nun einen Schritt weiter und benutzt den BFL IT INDEX als Grundlage für ein neues Abrechnungsmodell bei gebrauchter IT-Hardware. Das "best price concept" beruht auf dem sogenannten Erlösteilungsprinzip: Kunden, die gebrauchte IT-Hardware austauschen möchten, werden mit einem im Vorfeld festgelegten prozentualen Anteil am tatsächlich erzielten Erlös beteiligt. "Somit entfallen Risikoabschläge und lästige Nachverhandlungen bei technischen und/oder optischen Mängeln der Geräte", erklärt Maximilian Winter, Vorstand der ergoTrade AG. ergoTrade informiert den Kunden regelmäßig über die erzielten Erlöse, wodurch dieser über die Entwicklung der aktuellen Marktpreise auf dem Laufenden gehalten wird.
Um den besten Re-Marketing-Preis zu erzielen, stellt ergoTrade nach eigenen Angaben keine "gemischten Posten" zusammen, sondern sucht nach den jeweils geeigneten Kanälen und Märkten. Zum Beispiel gehen Geräte, die etwa drei bis vier Jahre alt sind, an Ladengeschäfte und Händler in Deutschland, während Geräte, die älter als fünf Jahre sind, nach Afrika und Nahost exportiert werden.
Die in Hallbergmoos ansässige Firma ergoTrade hat sich als Re-Marketier auf die Ausmusterung alter IT-Hardware spezialisiert und unterstützt Unternehmen zum Beispiel bei Abbau, Logistik und Datenlöschung. Auch Reseller, die regelmäßig gebrauchte IT-Geräte für ihre Kunden benötigen, können sich bei ergoTrade in einem Händlerportal mit spezieller Preisliste registrieren lassen. (tö)
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